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2014

DAHEIM IN NÄKKÄLÄ

 

 

Im Altersheim Hohgantblick im bernischen Schangnau schaut der 93-jährige Lehrer, Mundart-Schriftsteller, Kunstsammler und Kenner der samischen Kultur, Hans Ulrich Schwaar auf sein erlebnisreiches, erfülltes Leben im Emmental und in Lappland zurück. Nach seiner Pensionierung hatte er 25 Jahre lang hauptsächlich im samischen Dorf Näkkälä in finnisch-Lappland gelebt. Als Bürger zweier Welten fühlt er sich aber auch im hohen Alter mehr dem hohen Norden verbunden. Obwohl gebrechlich und fast blind, bewegt ihn sein überwältigender Freiheitsdrang, aus dem Altersheim auszubrechen und erneut in sein geliebtes Lappland zu ziehen, wo er die letzten vier Monate seines Lebens verbringt.

 

Im Gegensatz zum ersten Film "NÄKKÄLÄ", wo Hans Ulrich Schwaar NUR als Vermittler zwischen der Samischen und der westlichEN  zivilisierten Welt fungierte, widmet sich der neue Film von Peter Ramseier ganz der Person Hans Ulrich Schwaar.

 © ramseierfilm http//ramseierfilm.ch DVD in Swiss German and Suomi. Subtitles German and Suomi

 

 

 TRAILER: 

https://youtu.be/ipINiILaHKc

 

 

 

 

CREDITS UND TECHNISCHE ANGABEN

 

Protagonisten  Hans Ulrich Schwaar, Verena Wyss, Andreas Friedli, Schüler von Gohl, Veronika Oberli-Egli, Christian Egli ,Anni Egli, Dr. Hermann Bieri, Peter Eichenberger, Matias Baumgartner ,Regula Cermak, Peter Schwaar, Niklaus Werren ,Annemarie Werren, Iisakki Matias Syväjärvi ,Maria Näkkälä ,Antti Näkkälä, Samuli Näkkälä, Martin Meyer, Minna Pri

 

Konzept, Regie, Kamera               Peter Ramseier

Montage                                      Pamela Myson

 Ton                                            Peter Ramseier

                                                   Ruedi Müller

                                                   Ruedi Guyer

 Travelling                                   Mirjam Ramseier

 Grading                                       Martin Krattiger

 Sound Engineering                      Christoph Lüthi

 Übersetzung                                Anna Karelmo Njue

 Untertitel, Transkript                  Jeannine Horni

 Produzent                                   Peter Ramseier

 In Koproduktion mit                    PS Film GmbH,

                                                    Peter Spoerri 

 

 

ANMERKUNG 

In meinem Film «Näkkälä», den ich vor zehn Jahren drehte, trat Hans Ulrich Schwaar als Vermittler der samischen Kultur auf, als Emmentaler, der einer Lebensart begegnet, die ihn fasziniert. Über Schwaar selbst erfuhr man hingegen nur wenig. Nach den Dreharbeiten zu «Näkkälä» lernte ich diesen spannenden und vielseitigen Menschen immer besser kennen. Ich besuchte ihn mehrmals in Näkkälä und später auch im Altersheim in Schangnau. Zwischen uns entstand eine tiefe Freundschaft. 

 

Bald schon kam mir der Gedanke, einen zweiten Film mit Hans Ulrich Schwaar zu drehen, dieses Mal mit ihm als Protagonist. Sein Leben als Lehrer, Schriftsteller, Kunstsammler und Ethnograf sollte im Mittelpunkt stehen. Als ich ihm meinen Plan vorstellte, gemeinsam mit ihm auf seine Vita zurückzuschauen und nochmals nach Näkkälä zu reisen, um dort Abschied zu nehmen, war er sofort dafür zu haben. 

 

Obwohl mittlerweile halb blind, gebrechlich und auf Pflege angewiesen, war Hans Ulrich Schwaar geistig hellwach und jung geblieben. Das Leben im Altersheim empfand er als «Warten auf den Tod»: Der geregelte Alltag und die ständigen «Störungen beim Denken» lagen ihm nicht. Er wollte frei sein. «Ich gehöre eigentlich nicht in ein Altersheim, ich bin zu jung», pflegte er – der Älteste im Heim – zu sagen. Für ihn war Näkkälä sein Zuhause, und die weite Tundra Lapplands der Inbegriff von Freiheit. Der Umstand, dass er wegen seiner Pflegebedürftigkeit nicht mehr dort leben konnte, machte ihn sehr traurig. Diese Zerrissenheit habe ich versucht, in meinem Film einzufangen.

 

Nach den Drehtagen, in denen ich Hans Ulrich Schwaars Leben im Altersheim filmisch begleitete und mir aus seinem Leben erzählen liess, kam alles anders als geplant. Kurz vor unserer Reise nach Näkkälä rief er mich an und sagte, er fliege nicht mehr mit mir zurück. Ein Schweizer Freund, der in Äkäslompolo, 200 km südlich von Näkkälä lebe, habe ihm das Angebot gemacht, bei seiner ehemaligen Lebenspartnerin zu wohnen. Sie sei Pflegerin in einem Altersheim und würde ihn bei sich zuhause pflegen...

 

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